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Einkommensrunde 2008 im Geltungsbereich des TVöD:
Unsere Forderung lautet: 200 plus 8 für 2008
Die
Warnstreikwelle rollt weiter
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Warnstreiks im Süden
Mehrere tausend Beschäftigte beteiligen sich an
Großkundgebungen
(06.03.2008)
Waren vorgestern der Norden,
gestern die Mitte und der Westen Deutschlands
Schwerpunkte der Warnstreiks, sind heute die
Beschäftigten in den südlichen Bundesländern von den
Gewerkschaften des Öffentlichen Dienstes aufgerufen
worden, ihre Arbeit niederzulegen. Dem Aufruf der
dbb tarifunion, sich an den Großkundgebungen in
Stuttgart,
Nürnberg und
Saarbrücken zu
beteiligen, folgten mehrere tausend Kolleginnen und
Kollegen. |
Warnstreiks in Stuttgart
Auf dem Stuttgarter Schlossplatz
rief Siegfried Damm, Stellvertretender Vorsitzender der dbb
tarifunion, den mehr als 7.000 Streikenden zu:
„Normalerweise sorgen wir 365 Tage im Jahr dafür, dass
Deutschland funktioniert.

Der Öffentliche Dienst ist der
zuverlässige Basisdienstleister im ganzen Land. Der
Wirtschaftsstandort Deutschland – das sind wir! Der
Sozialstaat Deutschland – das sind wir! Die Sicherheit im
Lande – das sind wir! Böhle und Schäuble ignorieren einfach,
dass ihr müdes Angebot nicht mal den Preisanstieg deckt.
Deshalb sagen wir:
Dieses Angebot muss weg: 8 Prozent,
mindestens 200 Euro sind unsere Forderung!“

Warnstreiks auch in Nürnberg
Der Nürnberger Kornmarkt
glich einem Meer aus Fahnen und Spruchbändern. Siglinde
Hasse, Stellvertretende Vorsitzende der dbb tarifunion
fragte die mehr als
5.000 Streikenden: „Haben wir keinen Anteil am aktuellen
Aufschwung? Haben wir nicht lange genug unseren Sparbeitrag
geleistet? Sind wir keine Menschen mehr, weil wir im
Öffentlichen Dienst arbeiten?“

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