Warnstreikaufruf für Beschäftigte des Landes Hessen  

 
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Modernes Tarifrecht für Hessen

Warnung und Warnstreik!

Hessen liegt mitten in Deutschland. Nur in Sachen Tarifrecht ist Hessen hinten dran. Durch die Politik von Ministerpräsident Koch hat Hessen hier die rote Laterne. Ein modernes Tarifrecht wird verweigert. Gehaltserhöhungen werden nach Gutsherrenart gewährt. Hessen liegt mitten in Deutschland. Funktionierende Straßen sind für diesen Wirtschaftsstandort und für das Durchgangsland Hessen besonders wichtig.

Sichergestellt wird dies von den Beschäftigten der  Straßen- und Autobahnmeistereien und den Ämtern für Straßen- und Verkehrswesen. Straßenwärter, Handwerker, Techniker, Ingenieure und Verwaltungsfachleute stellen die Verkehrssicherheit rund um die Uhr und bei allen Wetterverhältnissen sicher. Sommer wie Winter ist hier eine verantwortungsvolle öffentliche Dienstleistung zu erbringen.  

Zeit für Aktionen

Würden die Straßenwärter mit Hessens Straßen so umgehen, wie MPKoch mit dem Tarifrecht für den hessischen Landesdienst, dann wären Hessens Straßen schnell eine Schlaglochpiste.

*      MP Koch ist aus der TdL (Tarifgemeinschaft deutscher Länder) ausgeschert

*     MP Koch verweigert ein modernes Tarifrecht

*     MP Koch will Tarifpolitik durch Gesetze ersetzen

*     MP Koch will an seinen Beschäftigten sparen, sparen, sparen

Demnächst beginnt in Hessen der Wahlkampf. Will MP Koch den Bürgern in Hessen einen guten oder nur einen leistungsfähigen und leistungsbereiten Öffentlichen Dienst anbieten? Bald schon werden überall zwischen Kassel und Darmstadt Politplakate die Straßen verstopfen und Leistungen und Absichten verkünden. Die Beschäftigten der Landesverwaltung in Hessen sollten derzeit skeptisch sein.

Wir sind bereit, mit der Politik „ins Gespräch“ zu kommen. Nachdem die Landesregierung sich einem modernem Tarifrecht verweigert und Lohn- und Gehaltserhöhungen nach Gutsherrenart gewährt anstatt zu verhandeln, gehen auch wir neue Wege. Es ist Zeit für eine Warnung und für einen Warnstreik: Aus diesem Grunde rufen dbb tarifunion und VDStra. zu einem Warnstreik auf.

In dieser Zeit werden wir eine zentrale Kundgebung in Wiesbaden durchführen.

 

Demonstration in Wiesbaden

am Dienstag, 25. September 2007; ab 10.30 Uhr

Treffpunkt: Bahnhofsvorplatz am Hauptbahnhof

Demozug am Innenministerium vorbei

Abschlusskundgebung auf dem Dernschen Gelände vor dem neuen Rathaus

Hessen hinkt nach!

Die Landesregierung hat den TV-L abgelehnt und plant ein Entgelt zu zahlen, das deutlich unter dem Tarifabschluss mit der TdL liegt. Es bleibt Ziel der dbb tarifunion und des VDStra., Anfang 2008 modernes Tarifrecht auch in Hessen einzuführen. Ansonsten wird Ministerpräsident Koch weiter nach Gutsherrenart regieren. Heute erlaubt sich die Landesregierung, 0,5 Prozent Entgelt sowie Einmalzahlungen gegenüber dem TV-L und den Zahlungen anderer Bundesländer einzubehalten und morgen denkt sie daran, vielleicht die Arbeitszeit für alle Beschäftigten zu verlängern. Bei Neueinstellungen verfährt sie schon seit Jahren so. Ministerpräsident Koch will nicht nur hier weniger Geld zahlen und länger arbeiten lassen. Dahinter steckt ein ganz anderer Plan. Er will zukünftig freie Hand haben. Tarifautonome Verhandlungen und Tarifkompromisse gefallen ihm nicht.

Wem dieses Verhalten nicht gefällt, der muss am 25. September 2007 nach Wiesbaden kommen. Jetzt gilt es!

Weitere Informationen im aktuellen Flugblatt der dbb tarifunion.

*    Nur starke Gewerkschaften können die Arbeits- und Einkommensbedingungen sichern.

*    Die Beschäftigten können ihre Gewerkschaft durch eine Mitgliedschaft stärken! Arbeitsplatzabbau verhindern:

Deshalb jetzt Mitglied werden!

Nähere Informationen für unsere Mitglieder sind über die Bundesgeschäftsstelle, die Landesvorstandsmitglieder Hessen und die Vertrauensleute zu erhalten! 

Warnstreikerfassungsliste

 
  Jetzt Mitglied im VDStra. werden!