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Warnstreiks und Kundgebungen in Sachsen-AnhaltTarifbeschäftigte, Landesbeamte und
Kommunalbeamte aus Schulen, Betrieben und Verwaltungen in Sachsen-Anhalt
machten am 12. Februar 2009 Druck auf die Arbeitgeber und reihten sich
in die bundesweiten Protestaktionen der Gewerkschaften ein. An Schulen
unter anderem in Naumburg, Zeitz, Sangerhausen, Dessau und Halle
beteiligten sich Kolleginnen und Kollegen des Philologenverbandes und
des Verbandes Bildung und Erziehung an Warnstreiks.
Auf den Marktplätzen in Sangerhausen und Halle
demonstrierten rund 2000 Tarifbeschäftigte und Beamte des Landes und der
Kommunen für eine angemessene Anhebung ihrer Einkommen und protestierten
lautstark gegen die Blockadehaltung der Arbeitgeber von der
Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL). Weil die Einkommensrunde
zugleich auch eine Besoldungsrunde ist, zeigten auf den zentralen
Kundgebungen auch Beamte aus den Finanzämtern, Polizei- und
Justizvollzugsbeamte und Beamte aus der allgemeinen Verwaltung Flagge
und forderten, dass Tarifergebnis 1:1 auf die Beamten und
Versorgungsempfänger des Landes und der Kommunen zu übertragen. Der dbb
ist in die Einkommensrunde 2009 mit der Forderung nach acht Prozent mehr
Einkommen - mindestens jedoch 200 Euro gegangen. Die Angleichung Ost an
West soll vorgezogen werden. Für Auszubildende werden 120 Euro sowie
deren Übernahme gefordert. Zum Vergrößern die Bilder bitte anklicken!
800 gingen in Magdeburg auf die Straße„Wir setzen mit unserem Protest ein Signal: 8 Prozent sind gerecht!“, sagte der Vorsitzende des dbb sachsen-anhalt Maik Wagner. „Die Beschäftigten haben bereits eine jahrelange Krise hinter sich. Sie haben auf Einkommen verzichtet, während die Lebenshaltungskosten gestiegen sind. Jetzt muss wieder etwas in den Geldbeuteln derjenigen ankommen, die unser Gemeinwesen aufrecht erhalten!“
Wer Milliardenschirme für Banken und Wirtschaft aufspannt, dürfe auch den Standortfaktor öffentlicher Dienst nicht vergessen, so Wagner. „Deswegen lassen wir uns die Blockadehaltung der Arbeitgeber nicht gefallen und erwarten für die dritte Tarifrunde ein verhandlungsfähiges Angebot!“. Der dbb suche die Lösung des Konflikts am
Verhandlungstisch. „Sollte am Wochenende aber auch die dritte Runde
scheitern, werden wir unsere Interessen mit härteren Mitteln
durchsetzen. Dass wir das können, haben wir bereits bundesweit mit
vielen Warnstreiks deutlich gemacht. Als gewerkschaftliches Dach aller Statusgruppen im öffentlichen Dienst hatte der dbb in den Verhandlungen immer wieder klargestellt, dass eine zeit- und inhaltsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses auf den Beamtenbereich unabdingbar ist. Kurzinfo: "Rechte im Arbeitskampf"Hinweise VDStra.-Streikerfassungsliste 2009 Sichere Straßen und Autobahnen haben ihren Preis
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VDStra.-Landesverbände
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