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Nach Abbruch der
Tarifverhandlungen für Landesbeschäftigte – Demos in Schwerin und
Rostock:
Arbeitgeber müssen Blockadehaltung aufgeben – 8 Prozent sind gerecht!
Nach dem ergebnislosen Abbruch der
Tarifverhandlungen für die Landesbeschäftigten auch beim zweiten
Verhandlungstermin, haben am 03. Februar rund 5 000 Tarifbeschäftigte,
Landesbeamte und Kommunalbeamte aus Schulen, Betrieben und Verwaltungen
zeitgleich in Rostock und Schwerin für eine angemessene Anhebung ihrer
Einkommen demonstriert und ihren Protest gegen die Blockadehaltung der
Arbeitgeber von der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) lautstark
zum Ausdruck gebracht.
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"Diese Blockadehaltung der
Arbeitgeber lassen wir uns nicht gefallen. Deshalb stehen wir
heute hier und sagen: So nicht, Herr Möllring!“, warnte der
Vorsitzende des dbb mecklenburg – vorpommern, Dietmar Knecht, in
Rostock den TdL-Verhandlungsführer. „Unsere 8 Prozent sind
gerecht“, rief Knecht unter dem Applaus der Demonstranten, die
sich zur Kundgebung in Rostock vor dem Rathaus versammelt
hatten. Und er fügte hinzu: „Der Staat soll handlungsfähig sein
und bleiben, Herr Möllring. Deshalb gehen Sie endlich auf unsere
Forderung ein. Ein volles Portemonnaie ist eins der besten
Konjunkturprogramme!“ |
Knecht erinnerte daran, dass die Protestaktionen in Rostock und Schwerin
Teil einer Vielzahl bundesweiter Warnstreiks und Demonstrationen seien,
die bis zur dritten Verhandlungsrunde am 14. Februar durchgeführt
werden. So spüren die Bürger im gesamten Bundesgebiet, was ein
funktionierender öffentlicher Dienst bedeutet und wert ist. „Ich bin
sicher, dass die Sympathien der Bürger uns gehören und nicht denen, die
nur die Rotstift-Politik beherrschen“, sagte Knecht. Die Protestaktionen
gegen die Blockadehaltung der Länder würden aus dem Selbstbewusstsein
heraus durchgeführt, „dass es ohne uns nicht geht“, so Knecht weiter.
Die Demonstranten seien nicht als Bittsteller zusammengekommen, sondern
durch gute Arbeit in Vorleistung getreten.
Michael Blanck, Landesvorsitzender des Verbands Bildung und Erziehung
(VBE) wies in seiner Rede vor zahlreichen, aus dem ganzen Land
angereisten Kundgebungsteilnehmern vor dem Schweriner Finanzministerium
darauf hin, dass es nach jahrelangem Verzicht mit einem effektiven
Nettoeinkommensverlust von 7,9 Prozent überfällig sei, dass auch die
Landesbediensteten einen kräftigen Einkommenszuschuss erhielten. „Zudem
ist es höchste Zeit, dass im 19. Jahr der Deutschen Einheit die
Landesbeschäftigten nicht länger durch die Einteilung in die
Tarifgebiete Ost und West diskriminiert werden“, so Blanck weiter.
Der dbb ist in die Einkommensrunde 2009 mit der Forderung nach acht
Prozent mehr Einkommen - mindestens jedoch 200 Euro gegangen. Für
Auszubildende werden 120 Euro sowie deren Übernahme gefordert. Als
gewerkschaftliches Dach aller Statusgruppen hatte der dbb auch in der
zweiten Verhandlungsrunde klargestellt, dass eine zeit- und
inhaltsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses auf den Beamtenbereich
unabdingbar ist.
Kurzinfo: "Rechte im
Arbeitskampf"
VDStra.-Streikerfassungsliste
2009
Sichere Straßen und Autobahnen haben ihren Preis
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VDStra.-Landesverbände














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