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Saarbrücken: Die
Beschäftigten sind verärgert und sauer!
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dbb-Landesvorsitzender Artur Folz sagte in
Richtung Staatskanzlei und Potsdam: „Die Beschäftigten sind verärgert
und sauer, deshalb stehen wir heute nochmals hier in Saarbrücken um mit
Nachdruck zu verdeutlichen, dass wir uns nicht mit dem von den
Arbeitgebern unterbreiteten Scheinangebot abspeisen lassen wollen. Mit
diesem Angebot würde der Einkommensunterschied zu den Beschäftigten von
Bund und Kommunen endgültig festzementiert. Den Ministerpräsidenten und
dem Verhandlungsführer der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) muss
endlich klar werden, für einen gut funktionierenden Öffentlichen Dienst
mit guten Leuten und guter Arbeit ist auch eine gute Bezahlung
erforderlich. Der Öffentliche Dienst muss in ärmeren Ländern wie
Schleswig-Holstein oder dem Saarland genau so gut funktionieren wie in
Baden-Württemberg oder Bayern“.
Der stellvertretende Vorsitzende der dbb tarifunion, Siegfried Damm,
dankte allen Beteiligten für ihren bisherigen kämpferischen Einsatz für
eine gerechte Bezahlung. Damm stellte fest, dass nur diejenigen
Milliarden bekommen, die dieses Land in die Krise getrieben haben.
Wer für dieses Land aber gute Arbeit mache,
bekomme noch nicht einmal acht Prozent mehr Einkommen. 100.000
Beschäftigte seien in den letzten Tagen bundesweit auf die Straße
gegangen und hätten gezeigt, dass sie weiterhin kampfbereit sein werden,
wenn Herr Möllring seine Blockadepolitik nicht aufgibt.
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