Warnstreikaktion 26.Februar 2009
 in Schwerin
 
 

 

    
            

12.000 demonstrierten in Schwerin

Etwa 12.000 Landesangestellte aus allen Verwaltungsbereichen sind dem Aufruf des dbb mecklenburg-vorpommern zu einem ganztägigen Warnstreik  und einer zentrale Kundgebung am 26. Februar 2009 gefolgt und  für ihre berechtigten Interessen auf die Straße gegangen.

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Dietmar Knecht, Landesvorsitzender des dbb mecklenburg-vorpommern, zeigte sich beeindruckt vom Engagement der Kolleginnen und Kollegen, die weite Teile der Landesverwaltung lahm gelegt hätten. In seiner Rede an die Demonstranten betonte er: „Wir sind heute hier, weil wir gutes Geld für gute Arbeit wollen! Wir wollen acht Prozent! Wir wollen sie jetzt!“ Nach zwei Runden ohne Angebot hätte die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) zur dritten Runde am 14. Februar 2009 ein völlig unzureichendes Scheinangebot vorgelegt. Knecht forderte unter dem Jubel der Demonstranten die TdL auf, endlich diese Blockadepolitik zu beenden. Zur Durchsetzung der Einkommensforderung finden in allen Bundesländern in dieser Woche erneut Warnstreiks, Demonstrationen oder Mahnwachen vor den Staatskanzleien statt. „Der Druck muss erhöht werden. Unsere Bereitschaft, für unsere berechtigten Forderungen zu kämpfen, muss nochmals deutlich werden“, erklärte Knecht, der die Unterstützung von Ministerpräsident Erwin Sellering und Finanzministerin Heike Polzin einforderte: „Wir erwarten, dass Sie Ihren Einfluss in unserem Sinne geltend machen. Sorgen Sie dafür, dass die TdL bei den Verhandlungen am 28. Februar endlich mit einem echten Angebot aufwartet.“
  
 
 
 
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