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Mainz: „Wir waren lange genug das Sparschwein der Nation!“Als Folge des unzureichenden Angebots der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL), das seit dem Abbruch der Tarifverhandlungen für die Landesbeschäftigten vor knapp zwei Wochen bundesweit eine Welle von Warnstreiks und Protestaktionen ausgelöst hat, zeigten am 26. Februar 2009 auch die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes in Rheinland Pfalz ihren Unmut über die zynische Haltung der Arbeitgeber. In einem Demonstrationszug marschierten rund 3000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Ämtern und Behörden sowie den Straßen- und Autobahnmeistereien durch die Mainzer Innenstadt. Sie folgten einem Appell der Gewerkschaften aus dbb tarifunion und DGB, die nach den Mainzer Protesten vom 28. Januar 2009 zu einem weiteren, zweiten Aktionstag mit Warnstreiks aufgerufen hatten.
Bestätigt wurde die Haltung der Protestierenden,
die ihre Missbilligung mit Rufen, Ratschen und Trillerpfeifen lautstark
zum Ausdruck brachten, auch von den Rednern der Kundgebung auf dem
Mainzer Deutschhausplatz. „Die vergangenen Wochen haben gezeigt: Wir
sind nicht allein und wir haben einen dicken Hals vor Zorn!“, rief der
stellvertretende Vorsitzende der dbb tarifunion und Vorsitzende der
Gewerkschaft der Straßenwärterinnen und Straßenwärter VDStra., Siegfried
Damm, unter Beifallsbekundungen. „Bundesweit sind in diesen Tagen
tausende Kolleginnen und Kollegen im Streik – und alle machen mit:
Krankenschwestern, Straßenwärter, Polizisten, Lehrer und die Kolleginnen
und Kollegen aus der Landesverwaltung. Wir sind lange genug das
Sparschwein der Nation gewesen“, so Damm. „Deshalb stehen wir hier und
fordern 8 Prozent und zwar jetzt!“ Hinweise VDStra.-Streikerfassungsliste 2009 VDStra.-Flugblatt der dbb tarifunion Sichere Straßen und Autobahnen haben ihren Preis
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VDStra.-Landesverbände
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