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Neue Warnstreiks in Frankfurt, Kassel und GießenSiegfried Damm:„Gleiche Arbeit und gleiche Leistung müssen auch überall gleich bezahlt werden, Herr Koch!“Weil die hessische Landesregierung auch nach den massiven Protestaktionen, die am 12. Februar 2009 landesweit durchgeführt worden waren, kein verhandlungsfähiges Angebot vorgelegt hat, zeigten die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes am 26. Februar 2009 erneut, was sie von der zynischen Haltung ihres Arbeitgebers halten. Mit Warnstreiks und Protestaktionen, die schwerpunktmäßig in Frankfurt, Kassel und Gießen stattfanden, folgten hessenweit mehrere tausend Landesbedienstete dem Appell der Gewerkschaften aus dbb tarifunion und DGB zum zweiten Aktionstag , der Bewegung in die Tarifrunde 2009 bringen soll.
„Ministerpräsident Koch ist aus der
Tarifgemeinschaft deutscher Länder ausgetreten, um eine eigene
Tariflandschaft Hessen zu schaffen. Unsere Forderung liegt seit langem
auf dem Tisch. Das haben wir bei der Auftaktveranstaltung gegenüber der
Landesregierung bereits deutlich gemacht“, kritisierte Siegfried Damm.
der stellvertretende Vorsitzende der dbb tarifunion, auf dem Paulsplatz
in Frankfurt die Verzögerungstaktik des Ministerpräsidenten. Koch spiele
offensichtlich auf Zeit um abzuwarten, welchen Verlauf die vierte Runde
der Tarifverhandlungen zwischen den in der TdL verbliebenen Ländern und
den Gewerkschaften am 28. Februar in Potsdam nehmen wird. „Die
bundesweite Forderung macht aber um Hessen keinen Bogen!“, warnte Damm:
„Gleiche Arbeit und gleiche Leistung müssen auch überall gleich bezahlt
werden.“ Bild: Der Vorsitzende der dbb jugend Hessen, Florian PreißnerKurzinfo: "Rechte im Arbeitskampf"Hinweise VDStra.-Streikerfassungsliste 2009 VDStra.-Flugblatt der dbb tarifunion Sichere Straßen und Autobahnen haben ihren Preis
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