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Gewerkschaftsübergreifende Aktion
in Hamburg:
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„ Wir sind begeistert von dieser hohen Resonanz,
insbesondere von den Beamtinnen und Beamten; sie opfern ihre Freizeit
und haben uns toll unterstützt. Wer dieses Land in die Krise treibt,
bekommt Milliarden, wer für dieses Land arbeitet soll mit Almosen
abgespeist werden! Ohne einen gut funktionierenden öffentlichen Dienst
geht bald gar nichts mehr in Deutschland!“ so der dbb Landeschef.
Die 16 Ministerpräsidenten der Länder werden aufgefordert darüber
nachzudenken, welche Folgen ein bundesweiter Streik haben könnte. Auch
ob der niedersächsische Finanzminister Möllring weiterhin als
Verhandlungsführer der Arbeitgeber der geeignete Mann ist, bezweifelt
der dbb hamburg.
Wie anders ist es zu erklären, dass einige Ministerpräsidenten von der
starren Position des Herrn Möllring überhaupt nicht begeistert sind.
Aber dies kann auch nur Show sein, denn nur wenn sich alle
Ministerpräsidenten einig sind, kann ein Herr Möllring so unverschämt
agieren.
„Wir brauchen ein anständiges Tarifergebnis, das sind 8 % mehr Lohn
nicht utopisch,“ so Klüver weiter.
Sollte es am Wochenende in der vierten Verhandlungsrunde zu keinem
Ergebnis kommen, dann werden die Gewerkschaften die Ideenschublade für
flächendeckende Streiks aufmachen. Und was das bedeuten kann, wurde 2006
deutlich. Von einer Streikmaßnahme in Bezug auf den Elbtunnel will noch
keiner reden, aber gänzlich aus dem Visier ist dieses Nadelöhr gewiss
nicht.
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