Warnstreikaktion 26.Februar 2009
 in Erfurt
 
 

 

    
            

 
 

Erfurt: Über 5.000 forderten 8 Prozent mehr Gehalt

Die Thüringer Kundgebung der Beschäftigten des Öffentlichen Dienstes in Thüringen reiht sich ein in eine Warnstreik- und Kundgebungswelle, die in diesen Tagen deutschlandweit stattfindet. Unterstützt wurden die Tarifbeschäftigten durch ihre verbeamteten Kolleginnen und Kollegen. Diese setzten sich solidarisch in ihrer Freizeit für das Anliegen der Landestarifbeschäftigten ein und versammelten sich mit ihnen auf dem Domplatz in Erfurt.


Wir wollen gutes Geld für gute Arbeit! Wir wollen acht Prozent! Wir wollen sie jetzt! Weil wir es wert sind!“ forderte der stellvertretende Bundesvorsitzende der dbb tarifunion Helmut Liebermann, zugleich Landesvorsitzender des dbb Thüringen, in seiner Rede vor den mehr als 5.000 Zuhörern.
 
„Wer das Land in die Krise treibt, bekommt Milliarden, wer für dieses Land arbeitet, soll nicht mal 8 % mehr Einkommen bekommen“, so Liebermann weiter.


 
Das erste durch die Arbeitgeberseite vorgelegte Angebot nach der dritten Verhandlungsrunde lautete auf 4,2 Prozent mehr Einkommen ab dem 1. Juli 2009 bei einer Nullrunde im Jahre 2010. Damit bliebe der Einkommensunterschied zu den Tarifbeschäftigten von Bund und Kommunen konstant bei mehr als 5 %. „Es darf aber keinen Öffentlichen Dienst erster
und zweiter Klasse geben“, so Liebermann zu den Versammelten. Die acht Prozent wären darüber hinaus das beste Konjunkturprogramm, und sie wären bezahlbar.

Bericht des MDR Thüringen-Journal

http://www.mdr.de/mediathek/suche/6163219.html

  
Sein Appell richtete sich an die Thüringer Finanzministerin und amtierende Ministerpräsidentin Birgit Diezel. „Wir erwarten, dass Sie Ihren Einfluss geltend machen. Sorgen Sie dafür, dass die TdL bei den Verhandlungen am 28.
Februar endlich mit echten Angeboten aufwartet!“ 

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