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Erfurt: Über 5.000 forderten 8
Prozent mehr Gehalt
Die Thüringer Kundgebung der Beschäftigten
des Öffentlichen Dienstes in Thüringen reiht sich ein in eine
Warnstreik- und Kundgebungswelle, die in diesen Tagen deutschlandweit
stattfindet. Unterstützt wurden die Tarifbeschäftigten durch ihre
verbeamteten Kolleginnen und Kollegen. Diese setzten sich solidarisch in
ihrer Freizeit für das Anliegen der Landestarifbeschäftigten ein und
versammelten sich mit ihnen auf dem Domplatz in Erfurt.
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Wir
wollen gutes Geld für gute Arbeit! Wir wollen acht Prozent! Wir
wollen sie jetzt! Weil wir es wert sind!“ forderte der
stellvertretende Bundesvorsitzende der dbb tarifunion Helmut
Liebermann, zugleich Landesvorsitzender des dbb Thüringen, in
seiner Rede vor den mehr als 5.000 Zuhörern.
„Wer das Land in die Krise treibt, bekommt Milliarden, wer für
dieses Land arbeitet, soll nicht mal 8 % mehr Einkommen
bekommen“, so Liebermann weiter.

Das erste durch die Arbeitgeberseite vorgelegte Angebot nach der
dritten Verhandlungsrunde lautete auf 4,2 Prozent mehr Einkommen
ab dem 1. Juli 2009 bei einer Nullrunde im Jahre 2010. Damit
bliebe der Einkommensunterschied zu den Tarifbeschäftigten von
Bund und Kommunen konstant bei mehr als 5 %. „Es darf aber
keinen Öffentlichen Dienst erster
und zweiter Klasse geben“, so Liebermann zu den Versammelten.
Die acht Prozent wären darüber hinaus das beste
Konjunkturprogramm, und sie wären bezahlbar.
Bericht des MDR
Thüringen-Journal
http://www.mdr.de/mediathek/suche/6163219.html |
Sein Appell richtete sich an die Thüringer Finanzministerin und
amtierende Ministerpräsidentin Birgit Diezel. „Wir erwarten, dass Sie
Ihren Einfluss geltend machen. Sorgen Sie dafür, dass die TdL bei den
Verhandlungen am 28.
Februar endlich mit echten Angeboten aufwartet!“
Kurzinfo: "Rechte im
Arbeitskampf"
Hinweise VDStra.-Streikerfassungsliste
2009
VDStra.-Flugblatt der dbb tarifunion
Sichere Straßen und Autobahnen haben ihren Preis
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