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Gewerkschaftliche Protestaktionen
und Warnstreiks beim landesweiten Aktionstag für die Landesbeschäftigten
in Hessen
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Bilder vom Protest in Wiesbaden am 12. Februar
2009 [mehr...]
dbb hessen
Fernsehbericht über die Warnstreiks am 12. Februar 2009 vom hr [mehr...]
dbb hessen
In Kassel bewegten sich bereits am frühen Morgen rund 1500 Landesbedienstete in einem Sternmarsch durch die Innenstadt zum Opernplatz, um ihrer Forderung nach zügiger Fortführung der ins Stocken geratenen Tarifverhandlungen mit den öffentlichen Arbeitgebern Nachdruck zu verleihen. „Hinter uns liegen entbehrungsreiche Jahre, die dafür gesorgt haben, dass der Lohnrückstand bei den hessischen Landesbeschäftigten gegenüber Bund und Kommunen auf mehr als fünf Prozent gestiegen ist:
Dieser Rückstand muss beseitigt werden“, stellte
der Landesvorsitzende zur dbb tarifunion gehörenden Fachgewerkschaft der
Straßen- und Verkehrsbeschäftigten VDStra, Klaus-Dieter Nolte, unter dem
Beifall der Protestierenden klar.
In Wiesbaden versammelten sich um die Mittagszeit mehr als 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus nahezu allen Bereichen des öffentlichen Dienstes auf dem Luisenplatz, um die gewerkschaftliche Tarifforderung nach acht Prozent, mindestens aber 200 Euro mehr Gehalt im Monat zu bekräftigen.
Der stellvertretende Vorsitzende der dbb
tarifunion Helmut Overbeck, sprach den hessischen Ministerpräsidenten
direkt an: „Es geht um die Aufrechterhaltung und Sicherung öffentlicher
Dienstleistungen, und es geht um Gerechtigkeit: Deshalb, Herr Koch,
gehen Sie auf unsere Forderung ein und legen Sie ein ordentliches
Angebot vor!“
Die Verhandlungen für die Tarifbeschäftigten im hessischen Landesdienst
werden im März fortgesetzt. Ein zukünftiger Tarifabschluss soll nach dem
Willen der Gewerkschaften zeit- und inhaltsgleich auf die Landes- und
Kommunalbeamten übertragen werden.
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