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Einkommensrunde 2009 Länder - Flagge gezeigt!
2000 Teilnehmer protestieren am 12. Februar 2009 in Saarbrücken
Kundgebung mit dem ver.di-Bundesvorsitzenden Frank Bsirske und dem
Vorsitzenden der dbb tarifunion Frank Stöhr
Über
2000 Teilnehmer haben sich am 12. Februar 2009 am ganztägigen Warnstreik
und einem Protestzug durch die Innenstadt mit abschließender Kundgebung
vor dem Innenministerium beteiligt und die Einkommensforderung von 8
Prozent eindrucksvoll untermauert. Tarifbeschäftigte, Landes- und
Kommunalbeamte und Versorgungsempfänger wollen an der allgemeinen
Einkommensentwicklung teilhaben. dbb und ver.di hatten zu diesem
gemeinsamen Aktionstag aufgerufen, um verstärkt Druck auf die dritte und
entscheidende Verhandlungsrunde am 14./15. Februar 2009 in Potsdam
auszuüben.
Im Bild: Der Landesvorsitzende des
dbb saar, Artur Folz
Der 1. Vorsitzende der dbb tarifunion, Frank Stöhr,
dankte allen Beteiligten für ihr bisheriges großes Engagement. „Mit
ihren bundesweiten Demonstrationen, Protestkundgebungen und Warnstreiks
haben Krankenschwestern, Straßenwärter, Polizisten, Lehrer und
Verwaltungsmitarbeiter eindrucksvoll klar gemacht, dass die
Landesregierungen bei Worten wie Einkommen und Haushalt nicht länger nur
an die Länderfinanzen denken dürfen. Schließlich halten die Einkommen
und Haushalte der Beschäftigten längst nicht mehr mit den Ausgaben
Schritt. Unsere Forderung ist gerecht. 8 Prozent sind nicht zu viel
verlangt. Die Verweigerungshaltung der TdL lassen wir uns nicht
gefallen.“
Landesvorsitzender Artur Folz sagte im Beisein von
Innenminister Klaus Meiser: „Die heutige Botschaft aus dem Saarland in
Richtung Berlin heißt: Herr Möllring es reicht – legen Sie am Wochenende
bei der dritten Verhandlungsrunde endlich ein verhandelbares Angebot auf
den Tisch, sonst werden wir Ihnen und Ihrer Gefolgschaft zeigen, dass -
entgegen Ihrer Einschätzung - wir zu mehr in der Lage sind, als uns mit
ein paar Leuten mit Streikschildern vor einer Behörde aufzubauen. Denken
sie an den Streik im Jahre 2006. Herr Möllring, dann geht´s erst richtig
los!“
Zum Vergrößern die Bilder bitte anklicken!
Nach der zweiten Verhandlungsrunde ohne Angebot,
hatte der dbb saar den Ministerpräsidenten schriftlich aufgefordert,
mit seinem politischen Gewicht Einfluss in der TdL auf die
Verhandlungsführung zu nehmen. Innenminister Klaus Meiser hat den über
2000 Teilnehmern vor seiner Haustüre zugesagt, dass sich die
Landesregierung innerhalb der TdL dafür einsetzen werde, dass es am
Wochenende zu einem Verhandlungsergebnis kommen wird und das die
Landesregierung das Tarifergebnis eins-zu-eins auf die Landes- und
Kommunalbeamten übertragen werde.
Die dritte Verhandlungsrunde findet am 14./15.
Februar 2009 in Potsdam statt. Über das Ergebnis werden wir berichten!
Frank Stöhr zieht erste Bilanz
der bundesweiten Warnstreiks: Eindrucksvolles Votum der
Länderbeschäftigten für acht Prozent mehr – Arbeitgeber sind am Zuge
Der dbb Verhandlungsführer in der
Tarifrunde 2009 für die Länder, Frank Stöhr, hat eine positive erste
Bilanz der bundesweiten Warnstreiks gezogen, mit denen die Beschäftigten
in der Verhandlungspause seit dem 26. Januar 2009 ihre Forderung nach
acht Prozent, mindestens aber 200 Euro mehr Einkommen im Monat
untermauert hatten. „Zehntausende sind zwischen Kiel und München, Aachen
und Dresden auf die Straße gegangen, um den Arbeitgebern klar zu machen:
Ihre Blockadehaltung ist für uns nicht hinnehmbar. Wir erwarten in der
nächsten Runde endlich ein verhandlungsfähiges Angebot“, sagte Stöhr am
12. Februar 2009 am Rande einer Protestkundgebung in Saarbrücken. „Sonst
werden die Aktionen weitergehen. Die Kolleginnen und Kollegen lassen
sich nicht verschaukeln.“
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Der 1. Vorsitzende der dbb tarifunion dankte
allen Beteiligten für ihr bisheriges großes Engagement. „Mit ihren
bundesweiten Demonstrationen, Protestkundgebungen und Warnstreiks haben
Krankenschwestern, Straßenwärter, Polizisten, Lehrer und
Verwaltungsmitarbeiter eindrucksvoll klar gemacht, dass die
Landesregierungen bei Worten wie Einkommen und Haushalt nicht länger nur
an die Länderfinanzen denken dürfen. Schließlich halten die Einkommen
und Haushalte der Beschäftigten längst nicht mehr mit den Ausgaben
Schritt.“ Warnstreikaktionen des dbb hatte es unter anderem in München,
Erfurt, Aachen, Potsdam, Mainz, Kiel, Hannover, Hamburg, Nürnberg,
Leipzig, Dresden, Düsseldorf, Saarbrücken, Halle, Sangerhausen, Kassel,
Wiesbaden und Dortmund gegeben. „Dabei haben immer wieder auch Beamte,
die ja nicht streiken dürfen, ihre Kollegen aus dem Tarifbereich
unterstützt – beispielsweise mit ‚aktiven Mittagspausen‘. Das zeigt:
Wir stehen zusammen - sowohl die Gewerkschaften des öffentlichen
Dienstes als auch die Berufs- und Statusgruppen, wenn es um die
berechtigten Interessen der Kolleginnen und Kollegen geht.“
Die ersten zwei Verhandlungsrunden waren
ergebnislos beendet worden. Daraufhin hatten die Gewerkschaften mobil
gemacht. „Wenn wir und die Vertreter der Tarifgemeinschaft deutscher
Länder (TdL) uns am 14. Februar in Potsdam wieder am Verhandlungstisch
gegenüber sitzen, muss sich die Arbeitgeberseite bewegen und ein Angebot
vorlegen, das den Leistungen der Beschäftigten Rechnung trägt“, so Stöhr.
Kurzinfo: "Rechte im
Arbeitskampf"
Hinweise VDStra.-Streikerfassungsliste
2009
Sichere Straßen und Autobahnen haben ihren Preis
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VDStra.-Landesverbände














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