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Tarifrunde 2009:
4500 Landesbeschäftigte demonstrierten
in Stuttgart für eine angemessene
Bezahlung
Nach dem bisher ergebnislosen Verlauf der
Tarifverhandlungen für die Landesbeschäftigten haben am 11. Februar 2009
rund 4500 Tarifbeschäftigte, Landesbeamte und Kommunalbeamte aus
Schulen, Betrieben und Verwaltungen nach einem Protestzug durch die
Stuttgarter Innenstadt auf dem Schlossplatz für eine angemessene
Anhebung ihrer Einkommen demonstriert und ihren Protest gegen die
Blockadehaltung der Arbeitgeber von der Tarifgemeinschaft deutscher
Länder (TdL) lautstark zum Ausdruck gebracht.
Zur Bildergalerie
Filmberichte über die Demo:
SWR und
Regio TV
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Dies war ein wichtiges
Signal an die Arbeitgeber, endlich ein Angebot auf den Tisch zu
legen", betonte der Landesvorsitzende des BBW Beamtenbund
Tarifunion, Volker Stich in seiner Rede. „Es ist unwürdig, wie
die Arbeitgeberseite mit den Gewerkschaften umgeht. Das ist ein
Affront gegen Tarifbeschäftigte und gegen Beamte. So geht es
nicht weiter!“
„Die Blockadehaltung der Arbeitgeber lassen wir uns nicht
gefallen. Deshalb stehen wir heute hier und sagen: So nicht,
Herr Möllring!“, warnte der 1. Vorsitzende der dbb tarifunion,
Frank Stöhr. „Unsere acht Prozent sind gerecht“, rief Stöhr
unter dem Applaus der Kundgebungsteilnehmer, die sich zur
Mittagszeit auf dem Schlossplatz in Stuttgart versammelt hatten.
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Stöhr erinnerte die Demonstranten daran, dass die
Protestaktionen in Baden-Württemberg Teil einer Vielzahl
bundesweiter Warnstreiks und Demonstrationen sind, die bis zur
dritten Verhandlungsrunde am 14. Februar durchgeführt werden.
„So spüren die Bürger im gesamten Bundesgebiet, was ein
funktionierender öffentlicher Dienst bedeutet und wert ist“, so
Stöhr. Nachdrücklich mahnte er die Arbeitgeber, die letzte
Chance auf eine friedliche Einigung nicht leichtfertig zu
verspielen: „Ein Tarifdiktat werden wir nicht zulassen! Wir
haben eine vernünftige Forderung und die Geschlossenheit, eine
harte Einkommensrunde durchzustehen“, warnte Stöhr.
Der dbb beamtenbund und tarifunion ist in die Einkommensrunde
2009 mit der Forderung nach acht Prozent mehr Einkommen -
mindestens jedoch 200 Euro gegangen. Für Auszubildende werden
120 Euro sowie deren Übernahme gefordert. Als gewerkschaftliches
Dach aller Statusgruppen hatte der dbb auch in der zweiten
Verhandlungsrunde klargestellt, dass eine zeit- und
inhaltsgleiche Übertragung des Tarifergebnisses auf den
Beamtenbereich unabdingbar ist. |
Kurzinfo: "Rechte im
Arbeitskampf"
Hinweise VDStra.-Streikerfassungsliste
2009
VDStra.-Flugblatt der dbb tarifunion
Sichere Straßen und Autobahnen haben ihren Preis
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VDStra.-Landesverbände














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