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Modernes Tarifrecht für Hessen

Warnstreik und Protest gegen Pläne der
hessischen Landesregierung für Arbeitnehmer im Öffentlichen Dienst:
Rote Laterne? Nein danke, Herr Koch!
„Roland Koch will die Säulen der
Tarifautonomie, der Tarifpartnerschaft und des Tarifkompromisses
einreißen“, kritisierten Frank Stöhr, 1. Vorsitzender der dbb tarifunion,Siegfried Damm, Bundesvorsitzender des VDStra.
und Klaus-Dieter Nolte, Landesvorsitzender des VDStra Hessen das Vorhaben der
hessischen Landesregierung, entgegen Tarifautonomie und in anderen
Bundesländern bestehendem Tarifvertrag per Gesetz neue
Einkommensbedingungen für die Landesbeschäftigten zu verordnen.

Mit Warnstreik und zentraler Kundgebung
in Wiesbaden setzten mehr als 750 Tarifbeschäftigte des Landes heute ein
erstes Protestsignal dagegen, dass der seit 1. November 2006 in 14 von
16 Bundesländern geltende Tarifvertrag für den Öffentlichen Dienst der
Länder (TV-L) mit einer Einkommenserhöhung in Höhe von 2,9 Prozent in
Hessen nicht übernommen werden soll. Die Landesregierung will zwar nun
angesichts der nahenden Landtagswahlen nachholen aber zu ihren
Bedingungen:
Mit nur 2,4 Prozent soll den
Arbeitnehmern im hessischen Landesdienst die rote Laterne per Gesetz in
die Hand gedrückt werden - vordemokratische Zeiten lassen grüßen. Da
spielen wir nicht mit“, kündigten Frank Stöhr und Siegfried Damm an.
„Die Landesregierung muss wählen: Entweder Verhandlungen oder
Arbeitskampf! Wir können beides.“

Bild rechts: Frank Stöhr,
1. Vorsitzender der dbb tarifunion, und Siegfried Damm, stv.
Vorsitzender der dbb tarifunion und Klaus-Dieter Nolte,
Landesvorsitzender VDStra. Hessen, mit dem Demonstrationszug auf dem Weg
zum Hessischen Innenministerium
Rede
Siegfried Damm Warnstreikdemo Wiesbaden 25.09.2007
Pressestimmen:
Hessische Straßenwärter im Warnstreik
gegen Tarifgesetz
WIESBADEN (dpa) Mehrere hundert
Beschäftigte hessischer Straßenmeistereien haben heute mit einem W
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