VDStra.- Grüner Protest  
 

 

    
            

Grüner Protest! VDStra.-Flugblatt der dbb tarifunion

Nach zwei Runden ohne Angebot hat die Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) zur dritten Runde am 14. Februar 2009 ein Angebot vorgelegt. Der Verhandlungsführer der dbb tarifunion, Frank Stöhr, bezeichnete dies jedoch als „Scheinangebot“. Siegfried Damm, stellvertretender Vorsitzender der dbb tarifunion und zugleich Bundesvorsitzender des VDStra., unterstützt die strikte Ablehnung des Arbeitgeberangebots: „Hätten wir Möllrings Offerte angenommen, würden unsere Kollegen von der Einkommensentwicklung der Privatwirtschaft, aber auch bei Bund und Kommunen, abgekoppelt.“

Druck erhöhen

Damm weiter: „Für 2010 hätte dieses Angebot sogar zu Reallohnverlust geführt. Das ist indiskutabel.“ Von daher sprachen sich Damm und seine VDStra.-Mitstreiter innerhalb der dbb Verhandlungskommission – Klaus Eckl, Werner Ege, Roland Kristeleit, Frank Nichtitz und Klaus-Dieter Nolte – geschlossen gegen eine Annahme dieses Angebots aus.

Insgesamt war die Ablehnung des TdL-Angebots innerhalb des dbb einhellig. So kommt es am 28. Februar zu einer weiteren Verhandlungsrunde in Potsdam. „Da gibt es nur noch die Alternativen Abschluss oder Scheitern“, macht Damm klar. Damit die guten Argumente der Gewerkschaften auch in den nächsten Tagen überall im Land wahrgenommen werden, organisieren die Gewerkschaften in der Zeit vom 25. bis zum 27. Februar 2009in jedem Bundesland Warnstreiks und Demonstrationen.

Der Druck muss erhöht werden.

Zuverlässig und geschlossen

dbb Verhandlungsführer Frank Stöhr weiß um die Zuverlässigkeit des VDStra. und seiner Straßenwärter:„Die Kolleginnen und Kollegen des VDStra. sind Basisdienstleister für das ganze Land. Gerade jetzt, während eines strengen Winters, aber auch in der Zeit danach, wenn die Frostschäden behoben werden müssen, kommt es auf ihre Arbeit an, wenn der Verkehr in Deutschland rollen soll. Und wenn wir demonstrieren und streiken, sind die Straßenwärter eine Bank.“ In diesem Sinne setzen Stöhr und Damm auch auf die Aktionen Ende Februar. „Ich bin zuversichtlich,dass unsere Leute sich wieder zahlreich in den Protest einreihen werden. Die Stimmung in den Betrieben ist angespannt. Niemand versteht, dass Misswirtschaft in den Banken quasi belohnt wird und fleißige Arbeit für den Öffentlichen Dienst nix wert sein soll. Es wird also wieder viel grünen Protest geben!“

dbb und VDStra. helfen!

Als Mitglied der VDStra.-Fachgewerkschaft der Straßen- und Verkehrsbeschäftigten sind Sie sicher, immer nach den Regelungen der Tarifverträge bezahlt zu werden. Über das dichte Netz der Vertrauensleute wird schnelle Hilfe gewährt oder vermittelt, wenn der Schuh drückt. Als Mitglied des VDStra. unter dem Dach des dbb beamtenbund und tarifunion wird umfassender und kostenloser Rechtsschutz in allen Angelegenheiten gewährt, die im Zusammenhang mit der beruflichen Tätigkeit stehen. Über die VDStra.-Gruppen-Diensthaftpflichtversicherung haben alle Mitglieder einen umfassenden Schutz, wenn sie einen Schaden verursacht haben und der Arbeitgeber Schadensersatzansprüche stellt. Dieser Versicherungsschutz und weitere wichtige Leistungen und Angebote sind im Mitgliedsbeitrag bereits enthalten.

Schnelle Informationen sind jederzeit über das Internet zu erhalten:

www.vdstra.de und www.tarifunion.dbb.de . Über die Zeitschrift STRASSENWÄRTER, die jedes Mitglied erhält, stellt der VDStra. den regelmäßigen Schulterschluss zu seinen Mitgliedern her.

VDStra.-Flugblatt der dbb tarifunion

Kurzinfo: "Rechte im Arbeitskampf" 

VDStra.-Streikerfassungsliste 2009

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