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  Unfälle mit Straßenwärtern  

Die folgenden Unfallartikel sind der Zeitschrift

“Strassenwärter” entnommen.

  Unfälle 06  
   
 

052 20.01.03 A45

Am 20. Januar 2003 kam es auf der A45/Sauerlandlinie zwischen Wintersohl und dem Kreuz Olpe – Süd zu einem Unfall an einer Arbeitsstelle. Ein Fahrzeug streifte den Absperrwagen der Autobahnmeisterei Freudenberg, der auf der linken Fahrspur eine Baustelle absichern sollte. Der Fahrer des Kraftfahrzeuges gab an, den Absperrwagen zu spät gesehen zu haben. Die Kollegen der Autobahnmeisterei wurden nicht verletzt. Es entstand ein erheblicher Sachschaden.

 
 
   
 
 
 
 
 

 

 

   
 

053 11.02.03 A3

Am 11. Februar 2003 reinigten Kollegen der AM Duisburg auf der A 3 mit der Kehrmaschine die Standspur. Vermutlich verlor der Fahrer eines LKW durch Übermüdung die Gewalt über sein Fahrzeug, fuhr ins Bankett wieder auf die Fahrbahn und prallte dann auf die Kehrmaschine der AM Duisburg. Zwei Kollegen wurden leicht verletzt. Das war wohl nur den Unstand zu verdanken, dass der LKW vorher seine Geschwindigkeit im Bankett schon stark reduziert hatte.

 
 

054 19.02.03 A115

von Hans-Werner Schmidt

Am 19. Februar 2003 waren Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Rangsdorf mit Reinigungsarbeiten beschäftigt. Trotz ordnungsgemäßer Absicherung kam es gegen 12.00 Uhr zu einem Auffahrunfall, bei dem der Schilderwagen und ein LKW der Autobahnmeisterei beschädigt wurden. Am PKW des Verursachers entstand Totalschaden. Glücklicherweise gab es bei diesem Unfall keine Verletzten. Auf der BAB 115 bildete sich zeitweilig ein Stau bis ca. 2 km Länge.

 
 

055 25.02.03 A45

Am 25. Februar 2003 ereignete sich auf der A45 in der Höhe des Parkplatzes Rölvedermühle ein Unfall, weil der Fahrer eines 40-Tonners wegen nicht angepasster Geschwindigkeit die Sicherungsmaßnahmen der Autobahnmeisterei Lüdenscheid nicht rechtzeitig wahrnahm und ein Fahrzeug der Autobahnmeisterei streifte. Dabei wurde ein Kollege verletzt. Der Fahrer des Sattelzuges wurde im Führerhaus eingeklemmt und musste von Hilfsdiensten befreit werden.

 
 
 

056 02.04.03 L112

Am 2. April 2003 kam es auf der L112 im Kreis Mayen- Koblenz zu einem Unfall. Ein Verkehrsteilnehmer kam auf regennasser Fahrbahn durch nicht angepasste Geschwindigkeit ins Schleudern und stieß mit dem Fahrzeug der Straßenmeisterei Kruft zusammen. Dabei wurde der Fahrzeugführer und der Kollege der Straßenmeisterei Kruft so stark verletzt, dass die Einlieferung ins Krankenhaus erforderlich war.

 
 

057 02.04.03 A10

von Hans-Werner Schmidt

Am 2. April 2003 waren Mitarbeiter der AM Rangsdorf mit Reinigungsarbeiten auf der A10 zwischen den Anschlussstellen Ludwigsfelde West und Ludwigsfelde Ost beschäftigt. Die Wanderbaustelle war ordnungsgemäß abgesichert. Zusätzlich war die Einschränkung des rechten Fahrstreifens vorher durch einen elektronischen Vorwarnanhänger angekündigt. Gegen 10.50 Uhr fuhr ein österreichischer Sattelauflieger ungebremst mit über 80 km/h auf die Warntafel auf. Die Warnleittafel wurde völlig zerstört, der LKW wurde umgestoßen und kann quer zur Anschlussstelle zu liegen. Der Fahrer des

 

LKW der AM kam mit leichten Verletzungen davon, der auffahrende Fahrer kam zur Behandlung in das nächste Krankenhaus. Der Verkehr auf der A10 war eingeschränkt, die Anschlussstelle Ludwigsfelde Ost war für ca. vier Stunden gesperrt. Der erneute Unfall ereignete sich in ähnlicher Situation wie der Unfall vom 19. Februar 2003, über den wir berichteten.

 
 
 

058  24.04.03  

A61 von Klaus Sternberger

Am 24.April waren Mitarbeiter der Autobahnmeisterei Emmelshausen auf der A 61 zwischen den Anschlussstellen Laudert und Rheinböllen mit Absicherungsarbeiten beschäftigt . Gegen 17.00 Uhr kam ein in Richtung Norden fahrender LKW-Gliederzug vor der Arbeitsstelle nach rechts von der Fahrbahn ab auf den Standstreifen. Hier fuhr er ungebremst auf einen zur Vorwarnung eingesetzter Unimog der Autobahnmeisterei auf. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Vorwarnanhänger abgerissen und der Unimog über die Schutzplanke die Böschung hinab geschleudert, wobei er sich mehrfach überschlug und erst am Böschungsfuß auf dem Dach zum stillstand kam.

Der Unfall verursachende LKW durchbrach gleichfalls die Schutzplanken und fuhr ebenfalls die Böschung hinab, wobei er nur knapp den dort liegenden Unimog der Autobahnmeisterei verfehlte. Die im Unimog eingesetzte Mitarbeiter wurde im Fahrzeug eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr mit schwerem Gerät aus seiner gefährlichen Lage befreit werden. Er zog sich durch den Unfall schwere, aber glücklicherweise keine lebensbedrohlichen Verletzungen zu. Beim Anblick des völlig demolierten Unimogs erklärt sich, was passiert wäre, wenn hier ein leichteres Fahrzeug zur Vorwarnung eingesetzt worden wäre.

 
 
 

059  04.06.03   A45

Am 4.Juni kam es auf der A 45 kurz hinter dem Wetzlarer Kreuz bei Aßlar zu einem schweren Unfall. Vermutlich aus Unachtsamkeit kam es in Richtung Gießen fahrender belgischer Container- Auflieger von der Fahrbahn ab und fuhr auf die Standspur. Dabei erfasste er einen Unimog mit Grasfang- Anhänger der Autobahnmeisterei Ehringshausen. Der Anhänger wurde aufgeschlitzt und samt Unimog 30 Meter nach vorne geschoben. Der Sattelzug kam quer zur Fahrbahn zum Stehen. Zwei Kollegen der Autobahnmeisterei Ehringshausen wurden bei dem Unfall verletzt.

 

060 10.06.03 A7

Am 5. Juni fuhr ein PKW ungebremst in eine Arbeitsstelle der AM Plauen. Trotz erheblicher Sachschäden an den Fahrzeugen kam es nicht zu Personenschäden. Als Unfallursache wurde Unachtsamkeit festgestellt.

 

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