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TV-L in Hannover unterzeichnet -
Mit dem TV-L sei ein „Kompromiss im besten Sinne des Wortes“ erreicht worden, betonten beide Seiten. Der fortdauernde Flächentarifvertrag gebe Rahmenvorgaben, die zwischen Rostock und München gleichermaßen gelten. Zugleich biete er die Möglichkeit, länderspezifische Besonderheiten flexibel zu regeln. Frank Stöhr bezeichnete den TV-L als „elastischen Tarifvertrag“. „Er sichert die Rechte der Beschäftigten und trägt zugleich entscheidend dazu bei, dass öffentliche Dienstleistungen konkurrenzfähig bleiben“, sagte der Chef der dbb tarifunion. Das neue Tarifrecht diene dem Erhalt hochwertiger Arbeitsplätze im öffentlichen Sektor. „Das werten wir als großen Erfolg“, sagte Stöhr. „Unser Ziel war und ist es, den Krankenschwestern, Lehrern, Polizisten, den Beschäftigten in den Finanzämtern und Verwaltungen, den Straßenwärtern und allen im Landesdienst beschäftigten Kolleginnen und Kollegen endlich wieder Rechtssicherheit zu geben.“ Der Chef der dbb tarifunion zeigte sich zuversichtlich, „dass sich auch Hessen den Notwendigkeiten eines modernen Tarifrechts nicht verschließen und bei der Prüfung des TV-L entdecken wird, dass dieser den Notwendigkeiten entspricht.“
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