|
  
Verhandlungen für Landesbeschäftigte ergebnislos
vertagt:
Frank Stöhr kündigt bundesweite Protestaktionen an
Am
26. Januar 2009 sind in Potsdam die Tarifverhandlungen für die
Landesbeschäftigten zwischen den Gewerkschaften und der
Tarifgemeinschaft Deutscher Länder (TdL) nach der 2. Runde ergebnislos
auf dem 14. Februar 2009 vertagt worden. Der dbb Verhandlungsführer
Frank Stöhr kritisierte erneut die Haltung der Arbeitgeber: „Mit dem
Umzug der Verhandlungen von Berlin nach Potsdam ist leider bereits der
einzige Unterschied von der ersten zur zweiten Tarifrunde beschrieben.“
Die TdL, so Stöhr weiter, halte offenbar an ihrer Blockadepolitik fest.
Stöhr: „Die Landesregierungen denken bei Worten wie Einkommen und
Haushalt nur an die Länderfinanzen, nicht jedoch an die Einkommen und
Haushalte von Krankenschwestern, Straßenwärtern, Polizisten, Lehrern,
oder Verwaltungsmitarbeitern. Deren Einkommen halten längst nicht mehr
mit den Ausgaben Schritt.“
Bild: Zweite
Verhandlungsrunde, v. l. n. r. :Hartmut Möllring, Knut Bredendiek (beide
TdL), Frank Stöhr (dbb tarifunion), Frank Bsirske, Achim Meerkamp (ver.di),
Rainer Speer (TdL)
„Jetzt“, so Stöhr nach Verhandlungsunterbrechung
in Potsdam, „muss auch unsere Sprache deutlicher werden.“ Der 1.
Vorsitzende der dbb tarifunion kündigte an, dass es ab dem 27. Januar
2009 bundesweit zu Protestaktionen der Beschäftigten kommen wird. Stöhr:
„Eisfreie Straßen im Winter sind keine Selbstverständlichkeit. Aber
nicht nur die streikerprobten Bereiche im Länderdienst sind aktionsfähig
und aktionswillig. Nachdem ich unserer Verhandlungskommission vom
anhaltenden Stillstand berichtet hatte, ist deutlich geworden, dass sich
jetzt auch bisher aktionsfernere Bereiche einreihen werden. Ich denke
hier insbesondere auch an Lehrer und Polizisten.“
Der dbb ist in die Einkommensrunde 2009 mit der
Forderung nach acht Prozent mehr Einkommen - mindestens jedoch 200 Euro
gegangen. Für Auszubildende wurden 120 Euro sowie deren Übernahme
gefordert. Als gewerkschaftliches Dach aller Statusgruppen hat der dbb
klargestellt, dass eine zeit- und inhaltsgleiche Übertragung des
Tarifergebnisses auf den Beamtenbereich unabdingbar ist.
|
VDStra.-Landesverbände














.jpg)


 |