Zwar sei die wünschenswerte Rückkehr Hessens in den
Zuständigkeitsbereich der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL) nicht
zu erreichen gewesen. „Aber unser Hauptziel, dass die hessischen
Kolleginnen und Kollegen nicht von der allgemeinen Einkommensentwicklung
und dem Potsdamer Tarifabschluss für die Beschäftigten anderer Länder
abgekoppelt werden, haben wir erreicht, auch wenn viele Details des
spezifischen Tarifvertrages für Hessen noch ausgehandelt werden müssen“,
sagte Russ. In diesem Jahr erhalten die Beschäftigten eine lineare
Erhöhung von 3 Prozent und eine Einmalzahlung von 500 Euro. Im Jahr 2010
werden dann die Einkommen noch einmal um 1,2 Prozent erhöht. Im Gegenzug
musste leider eine Arbeitszeitverlängerung auf 40 Stunden ab 1. Januar
2010 geschluckt werden.
Jetzt müsse sichergestellt werden, dass auch die hessischen Beamten
an der Einkommensentwicklung teilhaben. „Wir fordern, den Tarifabschluss
zeit- und inhaltsgleich auf die beamteten Kolleginnen und Kollegen zu
übertragen“, so der 2. Vorsitzende der dbb tarifunion.







