Liebe Kolleginnen und Kollegen im
Straßenbetriebsdienst,
sehr geehrte Damen und Herren!
Die Beschäftigten des
Straßenbetriebsdienstes sind bei der Tätigkeit im Verkehrsraum
hohen Gefährdungen und Belastungen ausgesetzt. Durch nicht
angepasste Fahrgeschwindigkeiten, Unaufmerksamkeit und Ablenkung
verwickeln Verkehrsteilnehmer die im Verkehrsraum tätigen
Beschäftigten in zahlreiche Verkehrsunfälle.
Schwerste Körperverletzungen und Unfälle
mit Todesfolgen sind immer wieder zu beklagen. Die Beschäftigten
des Straßenbetriebsdienstes treffen häufig als erste Helfer an
Unfallstellen ein und erleben dadurch hohe Belastungen, die nicht
selten in der Folgezeit zu psychischen Störungen führen.
Der VERBAND DEUTSCHER STRASSENWÄRTER
bemüht sich seit 1990 intensiv um Maßnahmen zur Erhöhung der
Sicherheit bei der Arbeit im Verkehrsraum. Er hat Publikationen zu
diesem Thema vorgelegt und regt die verantwortlichen Stellen seit
Jahren zu Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit an.
Erfreulich ist festzustellen, dass die
Landesunfallkasse Nordrhein-Westfalen mit der Arbeit von Roland
Portuné ein Untersuchungsergebnis vorlegt, das sich mit dem
breiten Spektrum der Gefährdung der Beschäftigten des
Straßenbetriebsdienstes befasst.
Die Ausführungen werden in der weiteren
Diskussion hilfreich sein, sie werden aber auch in den zahlreichen
Rentenverfahren Anhaltspunkte liefern. Insofern ist der VERBAND
DEUTSCHER STRASSENWÄRTER dem Autor und den Verantwortlichen in der
Landesunfallkasse Nordrhein-Westfalen sehr zu Dank verpflichtet.
Gerne wurde deshalb die Drucklegung übernommen. Der VERBAND
DEUTSCHER STRASSENWÄRTER wird sich für die Verbreitung der neuen
Erkenntnisse gerne einsetzen.
VERBAND DEUTSCHER
STRASSENWÄRTER
Bundesvorstand
Siegfried Damm
Bundesvorsitzender
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