Öffentlicher Dienst braucht einen funktionierenden Generationenvertrag

 

 
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dbb-Vize Dauderstädt zu den Folgen des demographischen Wandels: Auch der öffentliche Dienst braucht einen funktionierenden Generationenvertrag                    28.08.2007

Mit Blick auf den drohenden Nachwuchskräftemangel im öffentlichen Dienst hat der stellvertretende dbb Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt die Politiker mit Nachdruck aufgefordert, sowohl bei der Nachwuchsrekrutierung als auch im Umgang mit älteren Arbeitnehmern umzusteuern. Mit dem öffentlichen Dienst verhalte es sich ähnlich wie mit der ganzen Gesellschaft, „er braucht einen funktionierenden Generationenvertrag für seine Kontinuität“, sagte Dauderstädt am 28. August 2007 auf dem 2. Demographie-Kongress in Berlin.

In seinem Fachvortrag zum Thema „Veraltet verwaltet?“ ging der stellvertretende dbb Bundesvorsitzende auch auf die grundlegenden Voraussetzungen ein, die das Verbleiben älterer Arbeitnehmer im Berufsleben überhaupt ermöglichten: „Es müssen Wege gefunden werden, im Rahmen von Konzepten lebenslangen Lernens einerseits und betrieblicher Umstrukturierung andererseits altersgerechte Arbeitsplätze zu schaffen.“ Die Berufsgenossenschaften seien bereits dabei, diesen Aspekt im Rahmen ihrer Beratungstätigkeit für Verwaltungen und Unternehmen stärker zu betonen, erläuterte Dauderstädt, der auch Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Sozialversicherung (GdS) ist.

 

 
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