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  Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein  

 

Pressemitteilung
veröffentlicht am: 06.01.2005
Neuer Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr macht Straßenbauverwaltung noch schlagkräftiger

 

Direktor Henning Reiff und Minister Dr. Bernd Rohwer (v.l.).
 
Direktor Henning Reiff und Minister Dr. Bernd Rohwer (v.l.).


 

"Mit der Zusammenführung der Straßenbauämter Flensburg, Itzehoe, Lübeck und Rendsburg und des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr zum 'Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein' wird die Straßenbauverwaltung noch leistungsfähiger. Schon heute verfügt Schleswig-Holstein auch im Ländervergleich über eine anerkannt schlagkräftige Straßenbauverwaltung. Die neue Organisation als Landesbetrieb führt zu einer klareren Aufgabenabgrenzung, zu mehr Haushaltsflexibilität und schnelleren Entscheidungsabläufen", sagte Verkehrsminister Dr. Bernd Rohwer heute (6. Januar) bei der Auftaktveranstaltung des neuen Landesbetriebes (LBV SH) in Stolpe (Kreis Plön).

"Zugleich ist diese Organisation aber auch das klare Signal, dass die Straßenbauverwaltung in öffentlicher Verantwortung bleibt. So richtig es ist, Verkehrsprojekte stärker in Public Privat Partnership (PPP) umzusetzen und damit zu beschleunigen - die Verantwortung für die Erstellung und den Erhalt der Verkehrsinfrastruktur muss grundsätzlich beim Staat bleiben", so Rohwer. Die neue Organisationsform als Landesbetrieb werde aber sicherstellen, dass noch mehr Transparenz beim Kosten- und Leistungsvergleich zwischen öffentlichen und privaten Anbietern entstehe. Dies werde auch den Wettbewerb und die Kooperation in PPP-Projekten weiter stärken. Für die Beschäftigten in der Straßenbauverwaltung bedeute die neue Organisationsform ein klares Bekenntnis zum öffentlichen Auftrag der Straßenbauverwaltung und für die Zukunftssicherheit ihrer Arbeitsplätze.

 

Auf dem Weg zum Landesbetrieb: Minister Dr. Bernd Rohwer.
 
Auf dem Weg zum Landesbetrieb: Minister Dr. Bernd Rohwer.


 

Schon in den letzten Jahren ist die Straßenbau- und Verkehrsverwaltung mit weniger Personal und schlankeren Strukturen leistungsfähiger geworden. Zwischen 1996 und 2002 sind die Investitionsmittel um 25 Prozent gestiegen, von 230 Millionen Euro auf 287 Millionen Euro jährlich. Zugleich wurde das Personal um über 13 Prozent reduziert, von 1.920 auf 1.665 Beschäftigte. "Diese Ziele haben wir erreicht durch die Zusammenlegung von Straßenmeistereien, durch die Schließung eines Straßenbauamtes in Heide und vor allem durch die Modernisierung der Fachverwaltung gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern", so Rohwer. "Die aktuelle Überführung der Verwaltung in einen Landesbetrieb soll den Landeshaushalt bis zum Jahr 2008 noch einmal um 2,1 Millionen Euro entlasten."

Zum 'Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr Schleswig-Holstein' gehören neben den Straßen auch die Bereiche Luftfahrt, Eisenbahn, Planfeststellung sowie der gesamte Vermessungsbereich. Unter Verwaltung des LBV SH sind 480 Kilometer Autobahnen, 1.587 Kilometer Bundesstraßen und 3.549 Kilometer Landesstraßen. Hinzu kommen 4.426 Kilometer Radwege. Außerdem haben sieben Kreise insgesamt 2.683 Kilometer Kreisstraßen in die Obhut des LBV SH übergeben.

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