Straßenwärter lassen den Verkehr fließen
Jobline
Wer ans Auto denkt, denkt meist zuerst an Kfz-Mechaniker. Wir stellen drei etwas andere Berufe rund ums Auto vor: die "gelben Engel", den Kfz-Sachverständigen und zum Start heute die Straßenwärter: Ist die Fahrbahn vereist, die Leitplanke beschädigt oder klafft ein Schlagloch im Asphalt, dann sorgen die Straßenwärter dafür, daß die Sicherheit schnell wiederhergestellt wird. Etwa 30 000 Straßenwärter sind bundesweit in den Straßen- und Autobahnmeistereien und in den Bauhöfen der Kommunen beschäftigt. Sie kontrollieren Straßen und Plätze auf Gefahren wie Schlaglöcher, verblaßte Markierungen oder bröckelnde Ränder. Beschädigte oder abgenutzte Stellen setzen sie in Stand und sorgen dafür, daß verschmutzte Fahrbahnen gesäubert werden. Im Winter sind sie für das Räumen und Streuen verantwortlich, sie reinigen Entwässerungsgräben, schneiden Bäume und Sträucher zurück, mähen Grünstreifen, führen Pflanz- und Rodungsarbeiten aus. Auch das Markieren von Fahrbahnen sowie die Montage und Wartung der Verkehrszeichen gehören zu ihren Aufgaben. Zudem nehmen sie Notrufe an und sichern Bau- und Unfallstellen. Die meiste Zeit sind Straßenwärter an wechselnden Arbeitsorten im Freien im Einsatz. Oder sie arbeiten für private Baufirmen im Rahmen der Baustellensicherung. Doch Straßenwärter arbeiten auch mal im Büro: Bei Planungsarbeiten, Vor- und Nachbereitungen oder für die Bestellung und Verwaltung von Materialien.
Straßenwärter ist ein anerkannter dreijähriger Ausbildungsberuf im öffentlichen Dienst und in der privaten Wirtschaft. Nach drei Jahren Berufstätigkeit können sich Straßenwärter zum Meister weiterqualifizieren.

Siegfried Damm ist Bundesvorsitzender des Verbandes Deutscher Straßenwärter
Rufen Sie an: Fragen beantworten unsere Experten am Montag, 6. Dezember, von 17 bis 18 Uhr.



