Genug gespart – Wir machen mobil für einen leistungsstarken Staat  

 
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Straßen- und Autobahnmeistereien

schneebedeckte Autobahn (www.fotolia.com Jari Aherma)

Um Straßen und Autobahnen in Ordnung zu halten, haben die Beschäftigten der Straßen- und Autobahnmeistereien ein umfangreiches Pflichtenheft: Sie beheben Fahrbahnschäden, reparieren Schutzplanken, versehen den Winterdienst, beschneiden Bäume und mähen das Gras an den Fahrbahnen. Ihr Job ist gefährlich, nicht selten kommt es zu Arbeitsunfällen – meist verschuldet durch andere Verkehrsteilnehmer. Wer soll künftig das für Wirtschaft und Lebensqualität so wichtige Straßennetz pflegen? Niedersachsen und Thüringen haben bereits schlechte Erfahrungen mit privaten Dienstleistern in der Straßenwartung gemacht.

 

Plakataktion der Initiative Öffentliche Dienste bundesweit gestartet:
Genug gespart – Wir machen mobil für einen leistungsstarken Staat

50.000 Pflegestellen weniger in den öffentlichen Krankenhäusern, mehr als 10 .000 weniger Stellen in der kommunalen Jugendbetreuung, 1.500 öffentliche Bäder, die wegen Personalmangels geschlossen bleiben und 500 Bahnhöfe, an denen kein Zug mehr hält: Vier Beispiele von vielen, die zeigen, wie Bund, Länder und Gemeinden ihre öffentlichen Dienste seit Jahren kaputt sparen. Sie bilden die ersten Motive der bundesweiten Plakataktion der „Initiative öffentliche Dienste“, die heute (31. August 2007) startet.

Die von dbb beamtenbund und tarifunion und ver.di Anfang August ins Leben gerufene „Initiative Öffentliche Dienste“ macht mobil gegen das staatliche Spardiktat zu Lasten der Bürgerinnen und Bürger: Sie bekämpft fortlaufende Haushaltskürzungen, Privatisierungen und weiteren Stellenabbau und setzt sich für eine faire Bezahlung der Beschäftigten in den öffentlichen Diensten ein. Unter dem Motto „Genug gespart – Öffentliche Dienste sind Mehrwert“ sollen zudem die vielen Leistungen der öffentlichen Dienste dargestellt werden.

„Der Staat darf sich nicht aus seiner Verantwortung stehlen. Alle Bürgerinnen und Bürger nutzen öffentliche Dienste, sie sind unverzichtbar. Hier verwendete Steuergelder kommen allen zugute. Er hat die Pflicht, öffentliche Dienste zur Verfügung zu stellen – bezahlbar, in guter Qualität und überall erreichbar. Öffentliche Dienste dürfen nicht ´kaputtgespart` werden!“ Diese und andere Botschaften zur Unverzichtbarkeit der öffentliche Dienste sollen in den kommenden Monaten in die Öffentlichkeit getragen und breit diskutiert werden.

Hierzu dient auch und vor allem die Internetseite der Kampagne, die heute ebenfalls an den Start geht. Auf www.genuggespart.de wird eine bisher einmalige Leistungsschau präsentiert, in der über 100 öffentliche Dienst-Leistungsbereiche vorgestellt werden. Darüber hinaus finden sich hier weitere Hintergrundinformationen und Umfragen zum Thema sowie ein umfangreicher interaktiver Bereich, der zum Mitmachen, Diskutieren und Protestieren per Video, Mail oder SMS einlädt.

Initiative Öffentliche Dienste

Die Initiative Öffentliche Dienste zielt darauf ab, die öffentlichen Dienste und ihre Leistungen in der Öffentlichkeit stärker ins Bewusstsein zu bringen und die Notwendigkeit öffentlicher Daseinsvorsorge zu unterstreichen. Die jahrelange politische Diskussion über die Senkung der Staatsquote und der‘Sparzwang’ der letzten 15 Jahre haben zur Privatisierung oder der völligen Abschaffung etlicher öffentlicher Dienstleistungen geführt. Diese Entwicklung muss gestoppt werden. Die Initiative stellt sich gegen weitere Haushaltskürzungen, Privatisierungen und weiteren Stellenabbau. Die Initiative setzt sich für eine faire Bezahlung der Beschäftigten in den öffentlichen Diensten ein. Um auf die Situation in den öffentlichen Diensten hinzuweisen, startet eine bundesweite Imagekampagne:

Großflächenplakate und Anzeigen    ab 31.08.2007
(zur Vergrößerung Bild anklicken)    
                 
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Intnernetauftritt
http://www.GenugGespart.de/
   ab 31.08.2007
    Eine bisher einmalige ‘Leistungsschau’ von ca. 100 Bereichen der öffentlichen Dienste gibt einen Überblick über die Vielzahl der Dienstleistungen unseres Staats.In verschiedenen interaktiven Bereichen werden die Bürgerinnen und Bürger eingeladen, ihre Meinung und ihren Protest zu äußern.

Die Initiative öffentlicher Dienst ist ein überparteiliches und zeitlich befristetes Bündnis von Einzelpersonen und Organisationen zur Stärkung der öffentlichen Dienste in Deutschland. Gegründet wurde die Initiative Öffentliche Dienste im August 2007 gemeinsam vom dbb beamtenbund und tarifunion und der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. Die Zusammenarbeit von ver.di und dbb setzt ein Zeichen der Entschlossenheit der Beschäftigten der öffentlichen Dienste, diese Ziele zu erreichen. Die Initiative Öffentliche Dienste ist offen für alle, die für eine Stärkung der öffentlichen Dienste in Deutschland eintreten.

 

 
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