![]() |
|
||||||||||||||||||||||
|
|
|
13 tote Straßenwärter in zehn Jahren Straßen.NRW-Direktor Henning Klare appelliert an Autofahrer
Direktor Henning Klare und der Landesvorsitzende NRW und stellvertretende Vorsitzende des Gesamtpersonalrates Klaus Schlüter gedenken der verstorbenen Straßenwärter
Während der Autofahrt die Straßenkarte studieren, telefonieren, CDs oder Cassetten wechseln, Zeitung lesen, fernsehen oder sogar Kaffee kochen – kaum zu glauben, wie einige Autofahrer sich auf Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen bei 100 Stundenkilometern oder mehr verhalten. Sie gefährden damit das Leben der 2.800 Straßenwärter des Landesbetriebes Straßenbau NRW. In den vergangenen zehn Jahren kamen 13 „Männer in Orange“ bei ihrer Tätigkeit auf der Straße ums Leben. Am 20.November 2002 gedachten Straßenwärter, Angehörige von Verunglückten und Mitarbeiter der Verwaltung von Straßen.NRW den Opfern. Straßen.NRW-Direktor Henning Klare legte am „Mahnmal für die in Ausübung ihres Dienstes verunglückten Straßenwärterinnen und Straßenwärter“ an der Autobahnkapelle in Tungerloh-Capellen (A 31) einen Kranz nieder. „Die Autofahrer fahren zu schnell, halten Abstände nicht ein und lassen sich ablenken“, nannte Klare die häufigsten Gründe für die durchschnittlich jährlich 30 Unfälle der Straßenwärter mit Fremdverschulden. „Vor allem in den Baustellen müssen die Verkehrsteilnehmer ständig mit Menschen rechnen, denen sie gefährlich nahe kommen“, sagte Klare. „Die angegebene Geschwindigkeit muss unbedingt eingehalten werden, die Autofahrer sollten ständig bremsbereit sein.“ Und für den Griff zum Handy oder das Kartenstudium sollte auf jeden Fall der nächste Parkplatz angefahren werden. Die Statistik des Landesbetriebes Straßenbau belegt, das die Straßenwärter der 85 Autobahn- und Straßenmeistereien in NRW mit einem zwölffach höheren Risiko leben, bei ihrer Arbeit ums Leben zu kommen, als Beschäftigte in anderen gewerblichen Berufen.
|
|||||||||||||||||||||
|
|