Einkommensverbesserung von 8% auch in Hessen  
 

 

    
            

Einkommensrunde 2009

Einkommensverbesserung für Arbeitnehmer und Beamte
8 % auch in Hessen!
Hessen liegt noch immer in Deutschland. Auch nach dem Austritt des Landes aus der Tarifgemeinschaft deutscher
Länder (TdL) fordern die Tarifbeschäftigten und die Beamten im Landes- und Kommunaldienst ganz selbstverständlich
acht Prozent mehr Einkommen, weil die Leistung stimmt, weil sich die Arbeit verdichtet hat und weil die Lebenshaltungskosten
rasant gestiegen sind. Mit acht Prozent mehr Einkommen (mindestens jedoch 200 Euro mehr) ist der dbb vergangenen Montag in die Einkommensrunde mit der TdL gezogen. Jetzt hat der dbb in enger Abstimmung mit dem dbb hessen diese Forderung am
21. Januar 2009 auch in Wiesbaden gegenüber der hessischen Landesregierung erhoben. Gerechtigkeit ist schließlich unteilbar. Die hessische Landesregierung lehnte die gewerkschaftlichen Forderungen strikt ab, legte jedoch selbst kein Angebot vor.
Der dbb machte anlässlich der Auftaktveranstaltung deutlich, dass die am 9. Dezember 2009 einstimmig in Berlin aufgestellte Einkommensforderung keinen Bogen um Hessen machen werde.
Gleiche Arbeit und gleiche Leistung müssen auch überall gleich bezahlt werden. Ob ein Straßenwärter in einer nordrhein-westfälischen Kommune, beim Land Rheinland-Pfalz oder in Hessen dafür sorgt, dass der Straßenverkehr rollt, darf keine Rolle spielen. Ferner machte der dbb, der diese Einkommensrunde gemeinsam mit den betroffenen DGB-Gewerkschaften gestaltet, deutlich, dass das Abkoppeln der hessischen Beschäftigten von der übrigen Einkommensentwicklung im Öffentlichen Dienst schon bald dazu führen werde, dass das Land Probleme bei der Rekrutierung von geeignetem Nachwuchs bekommen werde.
 

Baldige Fortführung der Verhandlungen gefordert

Nachdem die Arbeitgeberseite erklärt hatte, auf Grund der aktuellen politischen Situation in Hessen nicht vor der Konstituierung der neuen Landesregierung am 5. Februar 2009 weiter - verhandeln zu können, stimmten die Gewerkschaften einer Fortführung der Verhandlungen nach diesem Termin zu, mahnten aber nachdrücklich an, die Einkommensrunde für das Land Hessen
nicht zu verschleppen. Sollte eine zeitnahe Fortsetzung der Verhandlungen im Februar 2009 nicht stattfinden oder das Land Hessen dann keinerlei Angebot vorlegen, werden die Gewerkschaften zu Aktionen aufrufen. Über das gemeinsame Vorgehen im Rahmen der Einkommensrunde in Hessen hatten Vertreter der dbb tarifunion und des Tarifausschusses des dbb hessen zuletzt am 16. Januar 2009 in Frankfurt beraten.
Unabhängig von der hessischen Einkommensrunde werden die Verhandlungen für ein zukunfts- orientiertes Tarifrecht in Hessen auf Basis des TV-L Anfang März 2009 fortgesetzt.
 

                                        

Vertreter der dbb tarifunion und des tarifausschusses Hessen
2. von Links, VDStra.-Landesvorsitzender Klaus-Dieter Nolte; Rechts stellv. VDStra.-Landesvorsitzender Heinrich Roßkopf
 
Flugblatt der dbb tarifunion Einkommensverbesserung auch in Hessen
 
 
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