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Teilhabe sichern – Strukturwandel gestalten
Einkommensrunde 2010
Daneben sollen Aufstiege, Höhergruppierungen und Beförderungsmöglichkeiten verbessert werden. Weitere Forderungen sind die Fortführung der Altersteilzeitmodelle, die Tarifpflege des TVöD sowie strukturelle Verbesserungen in den Bereichen Nahverkehr, Versorgung und Krankenhäuser. Für Auszubildende fordert die dbb tarifunion 100 Euro mehr sowie die verbindliche Einstellung und Übernahme in den Öffentlichen Dienst. Die Laufzeit soll am 31. Dezember 2010 enden.
Im Nachrichtensender n-tv erinnerte der
Verhandlungsführer der dbb tarifunion am 13. Januar daran, dass das
Forderungspaket aus mehreren Komponenten besteht: „Neben einer spürbaren
Linearanpassung fordern wir eine Verbesserung der Einkommens- und
Übernahmesituation von Auszubildenden sowie eine Verlängerung der
Altersteilzeitregelungen. Damit wollen wir zum einen erreichen, die in
Zeiten der Krise gebotene Konjunkturstärkung durch mehr Kaufkraft für
rund zwei Millionen Menschen zu erreichen. Zum anderen müssen wir die
Einkommens- und Beschäftigungsbedingungen im öffentlichen Dienst so
attraktiv gestalten, dass wir die besten Köpfe des immer knapper
werdenden Nachwuchses für einen Job beim Staat gewinnen können.“ Die von
den kommunalen Arbeitgebern in Aussicht gestellte Erhöhung der Gehälter
um 1,2 Prozent bezeichnete Stöhr als einen „Schritt in die richtige
Richtung“. Allein eine lineare Erhöhung der Gehälter reiche aber nicht
aus, sagte Stöhr der Deutschen Presse-Agentur dpa und verwies auf den
gewerkschaftlichen Forderungskatalog.
Bundesinnenminister Thomas de Maizière wies die Forderungen der
Gewerkschaften zurück. Ähnlich äußerte sich der Verhandlungsführer der
Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände, VKA-Präsident Dr. Thomas
Böhle, der die Gewerkschaftsforderungen als unbezahlbar bezeichnete. Die
gegenwärtige Finanzausstattung reiche nicht einmal aus, die laufenden
Ausgaben zu bestreiten. Damit könnten sich die Kommunen Lohnsteigerungen
nicht leisten. In der schwierigen Haushaltslage der Kommunen nun die Beschäftigten zur Finanzierung der Haushalte heranziehen zu wollen, sei inakzeptabel. Außerdem bleibt nach der ersten Runde der Eindruck haften, dass Bund und VKA aktuell nicht bereit sind, drängende, strukturelle Probleme aktiv anzugehen. Die Dringlichkeit der Themen Altersteilzeit, Eingruppierung und Azubis wurde zum Auftakt in Potsdam von den Arbeitgebern nach Auffassung der dbb tarifunion nicht angemessen berücksichtigt.
Die dbb tarifunion und der VDStra. treffen hier
bereits erste Vorbereitungen und kündigen an, im Bedarfsfall auch
bundesweite Proteste zu organisieren. Mehr im aktuellen Flugblatt der dbb tarifunion
Roland Düster (46)Wir Straßenwärter haben im Bereich der Verkehrssicherheit eine hohe Verantwortung zu tragen.
Wir haben die Schnauze voll, weil uns die gerechte Gegenleistung für unsere oftmals lebensgefährlichen Arbeitsbedingungen vorenthalten wird. In der Einkommensrunde 2010 müssen wir deshalb alle für Verbesserungen kämpfen.
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VDStra.-Landesverbände
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