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Pressemitteilung: Neue Chancen für Straßenwärter: Auch gewerbliche Wirtschaft bildet jetzt aus 26. August
2002, Nr.: 347/02 "Künftig kann auch die gewerbliche Wirtschaft in
eigener Regie Straßenwärter ausbilden und damit zusätzliche
Ausbildungsplätze schaffen. Junge Straßenwärter können ihren
Arbeitsplatz entweder im öffentlichen Dienst oder in der
gewerblichen Wirtschaft finden." Das sagte
Kurt Bodewig, Bundesminister für Verkehr, Bau- und
Wohnungswesen, am Montag in Berlin anlässlich der Vorstellung der
neuen Ausbildungsverordnung für Straßenwärter. Die alte Verordnung stamme aus dem Jahre 1982 und
habe modernisiert werden müssen, da sich in den vergangenen 20
Jahren das Berufsbild des Straßenwärters grundlegend geändert habe.
Früher hätten Bau- und Instandhaltungsarbeiten bzw.
Reinigungsarbeiten im Vordergrund gestanden. Heute müssten die
Straßenwärter in erster Linie in der Lage sein, zu einem sicheren
und reibungslosen Ablauf des Straßenverkehrs beizutragen. Neben den
handwerklichen Tätigkeiten stehe dabei das kosten- und
leistungsbewusste Handeln im Vordergrund. Ebenso würden der Umgang
mit Computer gesteuerten Winterdienstfahrzeugen und der Einsatz von
elektronischen Hilfsmitteln bei der Erfassung der Leistungen sowie
bei der Arbeits- und Ablaufplanung neue Ausbildungsinhalte
erfordern. Die neue Ausbildungsordnung sei so konzipiert, dass
die Auszubildenden während ihrer Berufsausbildung die Fahrerlaubnis
der Klasse CE (Lastkraftwagen) erwerben könnten, so
Bodewig.
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